Hanns Meilhamer

aus Pocking in Niederbayern, kam zur Musik über die ältere Schwester, die schon in die Schule ging und "Alle meine Entchen" auf der Clarina blasen konnte.

Konnte dann als kleiner Bampf mit dem selben Lied ganz anders auftrumpfen als die Große. Sowas prägt.
Heimste noch mehr Bewunderung ein für Selbstbau von Instrumenten und für das Selberschreiben von Gedichten und Liedern. Onkel Albert hat ihm beigebracht, auf einer Gitarre zu furzen.


Seitdem stolz auf jeden Furz, den er irgendeinem Instrument entlocken kann. Es kamen im Lauf der Jahre dazu: Akkordeon, Klavier, Banjo, Waschbrett, Saxophon, Klarinette - Kleinzeug und Gesang nicht gerechnet.

Erste Auftritte ab 16 mit einer Skiffle-Band, danach mit einer Bluesrockgruppe, und schließlich solo als Liedermacher und Mundartpoet.

1972 bis 1977, Kunsterzieher-studium & Mitglied des Schwabinger Studentenkabaretts "KEKK".
1982, nach brotloser aber erfahrungsreicher Zeit als Solokünstler, angefangen, "mit der Freundin" (Claudia Schlenger) aufzutreten. Dieses Duo wurde als "Herbert und Schnipsi" auf der Bühne und im Leben ein ungeahnter Dauerbrenner, um nicht zu sagen ein Lebensprojekt. Langjährige Fernsehpräsenz, vor allem mit Sketchen, in den vielgesehenen Freitagabendsendungen des BR brachte großen Zulauf auf Bayerns Bühnen.


Nebenbei weiter daheim viel Musik gemacht und Irgendwann war die Gründung einer Band fällig. Sie kam 2001 in Gestalt der "Pfuscher", als ein Extragleis neben der Herbert- und Schnipsi-Schiene (die auf vollen Touren weiterläuft) aus Spaß an der Gaudi und aus musikalisch-komödiantischer Gestaltungswut - in einer Art kindisch/naiver Rückkehr zu den Wurzelbürsten des Daseins am Waschbrett der Zeit.


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