Hein Kraller

geboren,1964 in seinem Elternhaus in Moosham, als Jüngster von fünf Kindern.
Als ich mich um 4.45 Uhr morgens nochmal umdrehte, wurde ich unverhofft, mit den Füßen zuerst, (in sogenannter Steißlage) von meinem Vater aus dem Leib meiner Mutter gezogen.
Es war keine professionelle Hebamme, sondern nur mein Vater anwesend, der dann nebenbei bemerkte: "A Bua war´s a´noh´!" Mein Kopf war von der Nabelschnur umwickelt blau angelaufen. In meinem weiteren Leben wurde ich dann nur noch vom Alkohol blau.


Die Stimme kam dann nach einigen Sekunden auch in Schwung, und war in dieser ersten Zeit auch sehr kräftig. Mit dem 20.Lebensjahr beendete ich allerdings meine Solosängerkarriere, da ich mir endlich ein eigenes Saxophon leisten konnte, und Singen mit Saxspielen nicht gleichzeitig geübt werden kann.
Das mit dem Klavierspielen hat mich relativ früh fasziniert. Mein Vater nahm mich Sonntags immer in die Kirche, ganz nach oben, in den Chor zur Orgel, mit. Ich war damals noch so klein, daß ich die Tastatur der zweimanualigen Orgel von unten sehen konnte.


Als ich dann endlich ein Klavier vom Arzt verschrieben bekam, weil ich eine größere Schnittwunde an meiner rechten Hand, mit ca. 7 Jahren mir zugezogen hatte, und dieser meinte es wäre eine super Fingergymnastik, war meine Musikerseele im höchsten Maße erquickt! Mein Vater kaufte ein Klavier, für damalige 150.- DM.
Wir transportierten es mit einem Viehanhänger von Reit im Winkel nach Moosham und stellten es in die Holzwerkstatt.


Ab diesem Zeitpunkt ging ich nur noch selten aus diesem staubigen Raum heraus. Wer sich noch weiter mit meinem Leben beschäftigen möchte, der schaut am besten auf meiner homepage vorbei- http://www.heinkraller.de

Viel Spaß weiterhin, Hein.

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